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#129: mu:v-Camp der Jeunesses Musicales Deutschland

24.07.2016
Momente, die bleiben! – wie das Abschlusskonzert des mu:v-Camps 2014. Foto: JMD

Geplant und organisiert von jungen Mitgliedern der Jeunesses Musicales Deutschland ist das mu:v-Camp „Musik verbindet“ ein Projekt von Jugendlichen für Jugendliche. Über 100 musikbegeisterte Menschen ab 16 Jahren können sich für vier Tage ihr individuelles Programm zusammenstellen: Sie haben dafür die Wahl aus unterschiedlichsten Kursen: A Cappella Gesang, Songwriting, Elektronische Musik, Filmmusik, Lindy Hop Tanz, Salonorchester, Poetry Slam und Streicher Rock-Pop. Neben den Kursen steht ein vielfältiges Workshop-Angebot bereit, ausprobiert zu werden: Bühnenpräsenz, Stimmbildung, Loopstation, Ensembleleitung Rap, Musiktheorie, Website-Bauen, Kulturmarketing, Veranstaltungsorganisation, Mundharmonika, Samba Percussion, Cajon und Jazz. Für welche drei Angebote soll man sich da entscheiden?!

In Zusammenarbeit mit der neuen musikzeitung findet auch in diesem Jahr wieder der „Musikjournalismus“-Kurs statt. Wie funktioniert eine Zeitung? Welche Aufgaben hat ein Redakteur? Die Teilnehmer werden selbst als Autoren aktiv und erstellen mit Unterstützung der Journalisten der nmz eine eigene Camp-Zeitung, die es mit spannenden Geschichten, Interviews, Konzertkritiken und Kommentaren zu befüllen gilt. Das Camp-Live-Konzert wird journalistisch begleitet und auch in den Online-Journalismus tauchen die jungen Autoren ein.

Festival-Feeling gibt es beim Open-Air-Konzert zum Start des Camps mit der Band „Erpfenbrass“. Wo Blasmusik auf Funk trifft und sechs Vollblutmusiker in bunten Anzügen aufspielen, lässt die gute Laune nicht lange auf sich warten. Die sechs Musiker zwischen 22 und 29 Jahren kreieren ihren ganz eigenen Sound. Die Bandbreite der Instrumente umfasst dabei Instrumente des Tiefen Blechs, Trompete, Schlagzeug, Xylophon, Saxophon, E-Bass, Gitarre, Akkordeon und viele weitere. Zum mu:v-Camp passen die „Jungs“ von Erpfenbrass bestens! Denn auch sie mixen unterschiedliche musikalische Genres und bringen auf die Bühne, was ihnen und dem Publikum Spaß macht. Drei der Musiker werden im Camp auch als Dozenten dabei sein.

In der mu:v-Initiative der JMD hat sich eine Gruppe von musikbegeisterten Jugendlichen zusammengetan, um gemeinsam die JMD von morgen zu entwickeln. Mit dabei sind Schüler*innen, Studen*innen verschiedenster Fächer wie Musikwissenschaft, Kulturmanagement u.a. sowie berufstätige junge Menschen. mu:v eröffnet Möglichkeiten, Musik neu kennenzulernen und die Kulturlandschaft Deutschlands aktiv mitzugestalten. Bei mu:v sollen Spaß, Neugier und die verbindende Kraft der Musik im Vordergrund stehen. Jugendliche, vernetzt in ganz Deutschland, arbeiten ehrenamtlich und engagiert daran, das kulturelle Angebot für ihre Altersklasse weg von festgefahrenen Mustern und überholten Elitegedanken zu entwickeln. Musik ist dazu da, um sich und etwas Neues auszuprobieren. Das kann bei mu:v jeder verwirklichen!

Zweimal im Jahr treffen sich die „mu:vler“ bei einem großen Treffen in Weikersheim oder irgendwo in Deutschland. Hier kann jeder dazukommen, der an mu:v interessiert ist: es geht dabei um einen offenen Gedankenaustausch, neue Projektideen und darum, Menschen für die JMD und für mu:v zu begeistern.

  • mu:v-Camp der JMD, 24.–28. Juli 2016, Schloss Weikersheim
  • Konzert Erpfenbrass, Montag, 25. Juli 2016, 20 Uhr, Schlosspark Weikersheim, Streuobstwiese, Eintritt 10 Euro. Decken oder Campinghocker dürfen gerne mitgebracht werden

Mehr zur mu:v-Inititative und zum Camp finden Sie hier.

Hier erfahren Sie mehr über das Projekt der Woche.

Zu den bisherigen Projekten der Woche gelangen Sie hier.

Schon mal Ukulele gespielt? mu:v-Camp 2014. Foto: JMD
Enthalten in

Region: Bundesweit | Sparte: Film, Interdisziplinär, Medien, Musik, Tanz | Thema: Außerschulische Kinder- und Jugendbildung | Textsorte: Projekt der Woche |