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Die Lyrik-Tournee macht Halt in Berlin

12.09.2013

Czernowitz ist ein literarischer Mythos. In der Geburtsstadt von Paul Celan und Rose Ausländer, ehemals das „Jerusalem des Ostens“, blühte vor dem zweiten Weltkrieg ein literarisches Leben sondergleichen. Nach 1945 war davon nichts mehr zu spüren. Aber vor einigen Jahren fanden sich motivierte Menschen zusammen, die Czernowitz zurückbringen wollten auf die Weltkarte der Poesie. Nun findet bereits zum vierten Mal „Meridian Czernowitz“ statt, das internationale  Poesiefestival. Und um die Poesie noch weiter in die Welt zu tragen, geht das Festival in diesem Jahr auf Reisen: Kiew-Czernowitz-Lemberg-Berlin-Bremen sind die Stationen. Die Teilnehmer sind Dichter aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Polen, Rumänien, Großbritannien, Israel, Russland und der Ukraine.

Am Montag, dem 23. September um 20 Uhr, lesen in der Literaturwerkstatt Berlin Juri Andruchowytsch, Igor Pomeranzew  und Serhij Zhadan sowie Nora Iuga und Jan Wagner. Alle waren auf der Reise dabei und sprechen mit Thomas Wohlfahrt über das Verpflanzen von Dichtung und Dichtern an alte und neue Orte, in fremde Sprachen und unbekannte Länder. Die Gedichte sind ins Deutsche übersetzt.

Enthalten in

Region: Berlin | Sparte: Literatur/ Lesen | Thema: Altersübergreifend | Textsorte: Veranstaltungshinweis |