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Interkultur Ruhr 2016/17: Förderung zur Stärkung der Willkommenskultur im Ruhrgebiet

05.01.2016

Die europäische Kulturhauptstadt RUHR.2010 hat mit ihrem Programmschwerpunkt „Stadt der Kulturen“ wichtige Anstöße für die interkulturelle Arbeit in der Metropole Ruhr gegeben. Genau hier setzt das Projekt „Interkultur Ruhr“ an.

Wichtiger Baustein des Projektes ist - aus aktuellem Anlass - ein eigens aufgelegter Förderfonds, der zunächst mit 200.000 Euro ausgestattet ist und vielfältige Interventionen zur Stärkung der Willkommenskultur in den Kommunen und Kreisen des Ruhrgebiets ermöglichen soll. Unterstützung erhalten kulturelle Institutionen, Vereine, Initiativen und freie Akteure, die sich vor Ort in kulturellen bzw. künstlerischen Projekten mit der aktuellen Zuwanderung auseinandersetzen. Das können Projekte sein, die dabei helfen, die gesellschaftliche Isolation der Flüchtlinge aufzubrechen, der Sprachlosigkeit zu begegnen und Teilhabe zu schaffen. Förderfähig sind auch Kooperationen und Projektpartnerschaften, die Begegnungsräume mit Geflüchteten schaffen und kulturelle Interessen der Zugewanderten selbst zum Thema machen.

Bis 5.000 Euro gibt es schnell und unaufwändig, für mehr muss man ein bisschen mehr Formalitäten erfüllen.

Begleitet wird das Projekt von einem Fachkuratorium. Dieses besteht aus zehn Persönlichkeiten des kulturellen und wissenschaftlichen Lebens, die sich durch ihr Engagement im interkulturellen Dialog auszeichnen und unterschiedliche kulturelle Sparten und Herkünfte repräsentieren.

Weitere Informationen sowie das Online Formular finden Sie hier.

Enthalten in

Region: Nordrhein-Westfalen | Thema: Altersübergreifend | Textsorte: Ausschreibungen |