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Kooperation von Bibliotheken und Volkshochschulen in Brandenburg

26.11.2013

Die brandenburgischen Landesverbände der Bibliotheken und der Volkshochschulen haben eine engere Zusammenarbeit vereinbart und gemeinsame Leitlinien entwickelt. Ziel ist es, den Menschen im Land attraktive Angebote für das lebenslange Lernen zu machen. Die Mitglieder beider Verbände werden in dem Abkommen aufgefordert, ihre Bildungsangebote stärker am Bedarf der Bürger zu orientieren. „Mit unseren 150 Bibliotheken im Land haben wir die Chance, auch in ländlichen Regionen präsent zu sein. Uns ist wichtig, dass das Lesen als Voraussetzung für die Aufnahme von Wissen breit verankert ist und in Verbindung mit interessanten Veranstaltungen zum Beispiel auch für bildungsferne Menschen gepflegt wird“, erklärte Cornelia Stabrodt, Vorsitzende des Landesverbands Brandenburg im Deutschen Bibliotheksverband.

Die Verbände wollen unter anderem die Auseinandersetzung mit dem literarischen und kulturellen Erbe der Region und das Verständnis für unterschiedliche Kulturen sowie das gemeinsame Lernen der Generationen fördern.

Anlässlich der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung begrüßte Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch den Schritt der beiden Verbände. Bibliotheken und Volkshochschulen seien wichtige Lernorte und Zentren für Information, Wissen und Weiterbildung in den Regionen, so Münch.  

Enthalten in

Region: Brandenburg | Sparte: Interdisziplinär, Literatur/ Lesen | Thema: Aus- und Weiterbildung, Außerschulische Kinder- und Jugendbildung, Erwachsenenbildung, Seniorenbildung | Textsorte: Meldung |