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"Wie wollen wir leben?" - Zeitschrift SOZIOkultur 1-2018 erschienen

04.04.2018
Detail des Titelmotivs
Detail des Titelmotivs

Anders zu leben war ein Gründungsimpuls der Soziokultur und ist es oft bis heute. Aber was heißt das, anders? Der Frage, wie wir leben wollen, widmet sich die aktuelle Ausgabe der SOZIOkultur.

Aus der Inhaltsangabe:

Ob im Lebendigen Dorf Lüchow in Mecklenburg-Vorpommern, im Rollbergkiez in Berlin-Neukölln, im WIR-projekt in Baden-Württemberg oder in der Sargfabrik im Westen von Wien – überall setzen sich die Akteure für ihre Visionen von einem gemeinsamen Leben ein, gestalten, planen und kämpfen dafür. Sie verbinden wirtschaftliches und ökologisches Engagement mit sozialer Einbindung und kulturellem Freiraum.

Die ufaFabrik, selbstverwaltetes Kultur- und Lebensprojekt, gibt es seit 39 Jahren. Mit Kultur- und Bildungsangeboten bereichert der Hotspot den Berliner Süden. Von Anfang an dabei ist Sigrid Niemer. Sie kann sich gar kein anderes Leben vorstellen als dieses Miteinander im ständigen Wandel – selbstbestimmt, frei, glücklich.

Neu gegründet hat sich die Straze in Greifswald. In einem ehemaligen Gesellschafts- und Konzerthaus  erkämpften und erbauen sich die Akteure einen Raum, in dem sie miteinander leben und arbeiten und ihre Stadt bereichern können – hierarchiefrei, verantwortungsvoll, solidarisch.
Der Publizist, Autor und Transformationsmanager Davide Brocchi entwickelte 2013 in Köln mit dem „Tag des guten Lebens“ ein Realexperiment, das viele Menschen miteinander in Bewegung brachte. Es fand ein starkes Echo und seither viele Nachahmer*innen. Das Gute Leben ist für ihn nur so denkbar: gemeinsam, dialogisch, demokratisch.

2015 gründete eine Gruppe Medienmacher*innen transform, das Magazin fürs Gute Leben. Autor Marius Hasenheit beleuchtet Netzwerk, Redaktionsarbeit und Themenfindung. Er und seine Mitstreiter*innen setzen dem Mainstream konstruktiven Journalismus entgegen – positiv, humorvoll, lösungsorientiert.

Außerdem: STADTKULTUR HAMBURG startet die Kampagne „#KULTURmachtAUF“ für eine offene Gesellschaft. Die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen e.V. veranstaltete den Kongress „Kultur der Gegenwart – und was sie kostet!“. Das internationale Degrowth-Netzwerk kämpft für mehr Ressourcengerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim initiierte die Europäische Konferenz zum ländlichen Raum „Artistic Processes and Cultural Partizipation – New Perspectives for Rural Development“.

Das und noch mehr lesen Sie in der aktuellen SOZIOkultur.

Über SOZIOkultur

Die von der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. quartalsweise herausgegebene Zeitschrift SOZIOkultur informiert über Prinzipien, Praxis und Perspektiven soziokultureller Arbeit. Zu Wort kommen sowohl Praktikerinnen und Praktiker aus der Soziokultur als auch Autorinnen und Autoren aus (Kultur-) Politik und (Kultur-) Wissenschaft. Die Zeitschrift berichtet über Entwicklungen und Projekte in den einzelnen Bundesländern und in der Kulturpolitik auf Bundesebene und richtet ihren Blick regelmäßig auf europäische Entwicklungen.
 
Die Zeitschrift kann als Online-Version kostenlos eingesehen oder als gedruckte Broschüre bezogen werden.

Weitere Informationen

Shop auf www.soziokultur.de

Online-Version

Kategorie: 
Allgemeine News
Enthalten in

Region: Bundesweit | Sparte: Soziokultur | Thema: Altersübergreifend | Textsorte: Zeitschriftenschau |