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Zertifikatskurs „tAPP – Musik mit Apps in der Kulturellen Bildung“ geht in die zweite Runde

13.01.2016

Musik wird schon längst nicht mehr nur mit Tafelbildern, auf Blockflöten und Xylophonen gelernt. Aktuelle Lernansätze beziehen auch YouTube, Apps und Smartphones mit ein. Tippen, schieben, zoomen – die Geräte werden zum Musikinstrument. Aber wie schafft man mit diesen Medien förderliche Lernangebote?

Die Weiterbildung für Smartphone-Musikvermittler*innen, der Zertifikatskurs „tAPP – Musik mit Apps in der Kulturellen Bildung“, bei der freischaffende Musiker*innen nun zu Expert*innen für Musikvermittlung mit Apps ausgebildet werden, startet am 20. März 2016 in die zweite Runde. Die Weiterbildung umfasst u.a. folgende Themen: Kennenlernen von Musikapps, Methoden der Musikvermittlung, technische Fragen, Umgang mit verschiedenen Zielgruppen, Medienpädagogik und vieles mehr. Renommierte Expertinnen und Experten aus der kulturellen Bildung, aus Musikpädagogik und App-Entwicklung geben ihr Wissen weiter. Ein eigenes musikalisches Projekt rundet die Kurserfahrung ab.  Der Kurs umfasst vier Präsenzphasen mit je fünf Tagen zwischen dem 20. März und 21. Juli 2016.

Bis zum 20. Februar 2016 können sich Musikerinnen und Musiker, die ihren Lebensunterhalt vorwiegend mit künstlerischer Arbeit bestreiten und bisher keine abgeschlossene pädagogische Ausbildung haben, um die Teilnahme bewerben.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Der Zertifikatskurs geht aus dem Verbundprojekt Touch:Music der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel und des Berlin Career College der Universität der Künste Berlin hervor und erhält Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das Weiterbildungsangebot wird wissenschaftlich an der Forschungsstelle Appmusik begleitet und fortentwickelt.

Enthalten in

Region: Bundesweit, Berlin, Niedersachsen | Sparte: Musik | Thema: Aus- und Weiterbildung | Textsorte: Veranstaltungshinweis |