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Vorlesen

Dossier Nr. 4

Vorlesen

Vorlesen – so viel wissen wir heute – ist von zentraler Bedeutung für die kognitive Entwicklung von Heranwachsenden. Dennoch ist es nicht selbstverständlich, dass Kindern und Jugendlichen regelmäßig vorgelesen wird – das belegen nicht nur die Vorlesestudien der Stiftung Lesen. Im vierten Kultur bildet.-Dossier richten die Autorinnen und Autoren ihren Blick auf das Vorlesen als kulturelle Praxis, künstlerische Inszenierung oder aber als Gelingensbedingung für schulischen Erfolg.

Simone C. Ehmig stellt die von der Stiftung Lesen durchgeführten Vorlesestudien der Jahre 2007 bis 2013 vor. Jürgen Belgrad nimmt Jugendliche als spezifische Zielgruppe für das Vorlesen in den Blick. Klaus Ulrich Werner erklärt, weshalb das Vorlesen als Immaterielles UNSECO-Kulturerbe anerkannt werden sollte. Worauf beim Vorlesen geachtet werden sollte, zeigt die Referentin für Leseförderung Christine Kranz auf. Kati Struckmeyer widmet sich in ihrem Beitrag den digitalen Möglichkeiten des Vorlesens. Den klassischen Ort des Vorlesens, die Bibliothek, stellt Andrea Krieg vor, während Armin Nagel Einblick in das Phänomen der sogenannten „Guerilla-Lesungen“ gibt. Wie sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk für das Vorlesen engagiert, berichtet abschließend Ulrike Sárkány.

Vorlesen – nachhaltiges Bildungsinvestment mit Förderbedarf. Ergebnisse der Vorlesestudien der Stiftung Lesen 2007 bis 2013

Von Simone C. Ehmig

2. Oktober 2014

Vorlesen für Jugendliche? Muss das denn sein? Ein empirisch begründetes Plädoyer für Vorlesen

Von Jürgen Belgrad

2. Oktober 2014

Das Vorlesen – eine bedrohte Kulturtechnik?

Von Klaus Ulrich Werner

2. Oktober 2014

Vorlesen in der Praxis

Von Christine Kranz

2. Oktober 2014

„Nochmal!“ Über das Vorlesen – digital und/oder analog

Von Kati Struckmeyer

2. Oktober 2014

Die Bibliothek als Ort des Vorlesens

Von Andrea Krieg

2. Oktober 2014

Guerilla-Lesungen

Von Armin Nagel

2. Oktober 2014

„Die letzte Instanz ist das Ohr“

Von Ulrike Sárkány

2. Oktober 2014